Verantwortungsvoller Konsum beginnt mit klaren Regeln und ehrlicher Aufklärung.
Als lizenzierter Cannabis Social Club nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst. Das bedeutet für uns zwei Dinge: Einerseits der kompromisslose Jugendschutz nach den strengen Vorgaben des KCanG, um Minderjährige zu schützen. Andererseits eine aktive Suchtprävention und Aufklärung für unsere erwachsenen Mitglieder, um einen risikoarmen, bewussten Konsum (Safer Use) zu fördern und bei Bedarf unabhängige Hilfe aufzuzeigen.

Unser Präventionskonzept
Jugendschutz & Suchtprävention
Jugendschutz & Abgabeverbot
Wir geben strikt keine Produkte an Personen unter 18 Jahren ab. Für Personen unter 21 Jahren gelten festgelegte THC-Obergrenzen gemäß KCanG.
Unsere Vereinsmitglieder werden eingehend darüber belehrt, dass die Abgabe von Cannabis an Dritte gesetzlich strengstens untersagt ist. Jede Zuwiderhandlung gegen diese Richtlinie führt zu einem dauerhaften Ausschluss aus unserer Anbauvereinigung. Im Falle einer uns bekannt gewordenen Weitergabe an Jugendliche sind wir zudem verpflichtet, umgehend die Polizei zu verständigen.
Wir raten ausdrücklich vom Mischkonsum (z. B. mit Alkohol oder Medikamenten) ab.
Wir bieten unseren Mitgliedern informative Materialien, Ressourcen und Leitfäden zur Verfügung, die bei eigenen Suchtpräventionsbemühungen unterstützen.
Um einer Toleranzentwicklung und Gewohnheitsbildung entgegenzuwirken, sind bewusste und regelmäßige Konsumpausen (mehrere Tage am Stück) essenziell.
Cannabis ist eine psychoaktive Substanz. Das menschliche Gehirn entwickelt sich bis ca. zum 25. Lebensjahr.
Regelmäßiger Konsum in dieser Entwicklungsphase kann kognitive Einschränkungen verursachen. Zudem klären wir transparent über das Risiko einer psychischen Abhängigkeit auf. Die strikte Trennung von Konsum und der Teilnahme am Straßenverkehr ist für uns selbstverständlich.
Wer Fragen zum eigenen Konsumverhalten hat, findet jederzeit professionelle, kostenfreie und anonyme Hilfe außerhalb des Vereins.
Wir verweisen auf die wissenschaftlich fundierten Informationsportale der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter cannabispraevention.de sowie dhs.de. Auch die lokalen Suchtberatungsstellen in Ettlingen und Karlsruhe stehen offen.
